Was ist Hypnose? – Misophonie Therapie

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Was ist Hypnose? – Misophonie Therapie

„Hypnose bezeichnet ein Verfahren zur Erreichung eines hypnotischen Trancezustandes, der vorrübergehend die Aufmerksamkeit ändert und eine tiefe Entspannung hervorruft. Häufig werden die beiden Begriffe Hypnose und hypnotische Trance synonym angewandt. Im hervorgerufenen Zustand ergeben sich eine Erhöhung der Ansprechbarkeit des Unterbewusstseins sowie eine höhere Konzentration auf bestimmte Dinge.

Im Gegenzug ist die Kritikfähigkeit des  Bewusstseins in gleicher Weise herabgesetzt. Durch dieses Zusammenwirken lassen sich bestimmte Phänomene verstärken. Mitunter werden sie in diesem Stadium überhaupt erst wahrgenommen. Dazu gehören beispielsweise eine erhöhte Aufnahmebereitschaft für Suggestionen, die Kontrolle des vegetativen Nervensystems sowie das Bewusstsein für ungewöhnliche Vorstellungen und Reaktionen.“

Diese Umschreibung dieser Therapieform ist sehr vage und beantwortet nicht die Frage was ist Hypnose, da bis heute die psychologischen Vorgänge erforscht werden. Jeder Mensch kennt den Zustand, da er diesen beim Einschlafen und Aufwachen täglich erlebt. Selbst konzentriertes Lesen oder Tagträume ähneln einem Trancezustand, da die Wahrnehmung eingeengt ist und nur auf eine bestimmte Sache ausgerichtet ist.

Da sich die Experten nicht einig sind, was sich im Körper des Menschen bei einer Hypnose abspielt, gibt es mindestens acht unterschiedliche Theorien, wie und warum die Hypnose genau so funktioniert, wie sie funktioniert. Zudem gibt es die Non-State-Theorie die besagt, dass Hypnose gar nicht existiert. Laut dieser Theorie sind die unerklärlichen Vorgänge und Reaktionen bei der Hypnose nur ein Gefallen, den der Betroffene seinem Hypnotiseur erweist. Dieses ist absurd, da sich die Frage was ist Hypnose noch nicht gestellt wurde.

Vorgänge bei Hypnose sind vielfach nicht erklärbar

Einmal genau betrachte muss der Hypnotiseur nicht genau wissen, in welchem Teil des Gehirn gerade eine Veränderung vorgenommen wurde, um ein Trauma erfolgreich zu bearbeiten oder aufzulösen. Ein guter Hypnotiseur weiß aber, was er machen muss, damit bestimmte Suggestionen unerwünschte Dinge in positive Erlebnisse umwandeln.

Was ist Hypnose und was macht sie?

Hypnose setzt auf die klassische Konditionierung und bewirkt eine Gegenkonditionierung, sodass bei Ängsten, Phobien und andere Symptomen durch Suggestion eine neue Programmierung vorgenommen wird. Durch die Mittel, die er bei der Hypnose nutzt, geschehen bestimmte Dinge im Unterbewusstsein, die die vorhandene Matrix positiv verändern. Sie sind recht gut berechenbar.

Sowohl der Therapeut, wie auch der Klient müssen sich schrittweise an die Hypnose herantasten. Daher ist die Hypnose für den Hypnotiseur gerade so spannend, weil er auch nach vielen Jahren Erfahrung immer noch nicht ausgelernt hat. In vielen unterschiedlichen Bereichen wird mittlerweile unterstützend Hypnose eingesetzt. Die Erfolge sind nicht von der Hand zu weisen.

2016-02-24T04:50:03+00:00