Wenn Essgeräusche aggressiv machen    

//Wenn Essgeräusche aggressiv machen    

Wenn Essgeräusche aggressiv machen    

Für manche Menschen gibt es kaum ein unangenehmeres Geräusch, wenn ein anderer genüsslich in einen Apfel oder in eine Karotte beißt oder knusprige Knabbereien verspeist. Alleine bei dem Gedanken daran, läuft es den Betroffenen kalt den Rücken herunter. Grund dafür ist, dass diese Menschen aggressiv auf Essgeräusche reagieren. Diese Abneigung wird als Misophonie (Hass auf Geräusche) bezeichnet. Durch die unangenehme Geräuschkulisse wird bei den Betroffenen tiefsitzende Gefühle wie Wut, Ekel und Frustration ausgelöst. Dieses kann sogar so schlimm sein, dass Misophoniker nicht mehr mit anderen Personen in einem Raum bleiben können, wenn gegessen wird.

Je nach Schwere der Ausprägung reagiert der Betroffene nicht nur emotional auf die Geräusche, sondern entwickelt bereits im Vorfeld Befürchtungen, Kaugeräuschen ausgesetzt zu werden. Das Bewusstsein ist sich im Klaren darüber, dass diese Geräusche zu Wut und Aggressionen führen. Durch dieses Wissen verstärkt sich der Kontrollverlust.

Im Internet sind zahlreiche Foren für Betroffene zu finden, die Essgeräusche aggressiv machen. Denn es gibt eine Reihe von Menschen, die daran leiden. Doch die Wissenschaft behandelt diese Krankheit eher stiefmütterlich. Bisher gibt es auch von wissenschaftlicher Seite keine konkreten Äußerungen, ob es sich bei Misophonie um eine psychische Krankheit im klassischen Sinne handelt. Dementsprechend sind auch kaum Behandlungsmethoden vorhanden, welche bei Misophonie zum Einsatz kommen. Vielfach wird durch den behandelnden Arzt eine Verhaltenstherapie angeordnet, die sehr langwierig ist.

Wie lässt sich Misophobie am besten behandeln?

Wer darunter leidet, dass ihn Essgeräusche aggressiv machen, findet in der Hypnose eine gute Alternative zu anderen langwierigen Behandlungsmethoden. Der große Vorteil besteht darin, dass Resultate schon in relativ kurzer Zeit zu erkennen sind. Wer sich mit dem Thema Hypnose auseinandersetzt wird feststellen, dass diese Therapieform bereitsbei unterschiedlichen Symptomen bzw. Erkrankungen erfolgreich zum Einsatz kommt.

Sehr erfolgreich im Bereich der Misophonie sind Konzepte, die den Betroffenen dazu bringen, selber bewusst in das Geschehen einzugreifen, um eigenständig Stresssituationen abzubauen. Eine interessante Methode ist das Wingwave-Coaching, wo Angst und vor allem Stressmomente bearbeitet und reduziert werden. Aufgrund dieses Coachings wird eine innere Balance hergestellt, bei der unerwünschte Verhaltensmuster durch positive Emotionen ersetzt werden. Für den Betroffenen ist diese Art von Coaching schnell erlernbar und sehr effektiv. Hierbei liegt der Fokus auf der Umwandlung der Ängste in Entschlossenheit.

Dadurch haben die Betroffenen neben der Hypnose jederzeit die Möglichkeit, bewusst den Moment zu entschärfen, wenn eine bedrohliche Situation entstehen sollte. Durch diese Kombination verbessert sich langfristig die Lebensqualität der Menschen, die an Misophonie leiden.

2016-02-24T04:46:52+00:00